12 von 12 im März

Seit geraumer Zeit schaue ich mir gerne die 12 Photos an, die zahlreiche Bloggerinnen und Blogger am 12.ten eines jeden Monats posten und die bei Draußen nur Kännchen von Caro gesammelt werden. Und seit Februar bin auch ich mit einem Tagesbericht in 12 Bildern dabei.

Der Tag beginnt sehr früh und sehr müde. Ich hätte noch Stunden im Bett bleiben mögen, aber mein Mann muss heute vor allen anderen los, denn er nimmt die Öffis zur Arbeit, damit ich das Auto haben kann. Also Dusche, Frühstück und alle Kinder fertig machen, dann bricht der Große zur Schule auf. Anschließend fahre ich mit den Kleinen zum Kindergarten, lasse aber nur den kleinen Sohn dort, weil ich mit der Tochter einen Kinderarzttermin habe. Sie ist nicht krank, aber eine U-Untersuchung steht an. Vorher haben wir noch etwas Zeit und erledigen den wöchentlichen Drogeriemarkteinkauf.

Danach haben wir immernoch etwas Zeit und genehmigen uns ein zweites Frühstück beim Bäcker.

Im Wartezimmer des Kinderarztes herrscht ausnahmsweise mal gähnende Leere. Das habe ich so – außer im Sommer – noch nie gesehen…

Wir kommen entsprechend schnell dran und die Untersuchung verläuft super – meine Tochter geht nämlich, im Gegensatz zu ihren Brüdern, überhaupt nicht gerne zum Arzt… Anschließend fahren wir noch in die Stadt, denn ich muss Pakete zur Post bringen, ein paar Kleinigkeiten besorgen und einen versprochenen Zauberstab ausfindig machen. Klappt alles, auch wenn wir nicht unbedingt in der schönsten Ecke Hattingens starten.

Zur Mittagszeit sind wir dann endlich zu Hause, es gibt Essen und eine sehr oberflächliche Aufräumaktion durch mich. Danach ruhen wir uns eine halbe Stunde aus, denn gleich muss der kleine Sohn abgeholt werden.

Auf dem Weg zum Auto entdecken wir schon recht viele Sträucher, Bäume und Blumen, die Farbe bekennen, so wie hier:

Auf unserer Straße finden seit mehreren Wochen Arbeiten statt. Mittlerweile ist die Baustelle auch vor unserem Haus angekommen. Die Kinder sind schwer fasziniert!

Die beiden würden gerne noch in den Garten, aber mir ist es jetzt schon zu stürmisch und frisch.

Stattdessen entscheiden wir uns fürs Backen. Das geht eigentlich immer und mit den Kleinen sind Plätzchen ideal. Außerdem ein guter Ersatz für Knete, denn danach sieht die Küche auch bedenklich aus und sie schmeckt noch nicht einmal.

Nach den Plätzchen spielen wir noch eine Runde in den Zimmern und kleben jede Menge Aufkleber ein.

Dann gibt es Abendbrot, noch kurz ein bisschen Fernsehen und das allabendliche Ins-Bett-Bring-Programm. Heute allerdings in der arg genervten Variante, da alle Kinder abwechselnd etwas nicht wollen, was ich für ganz sinnvoll halte. (Nicht auf dem Boden im Flur schlafen, die Zahnbürste nicht in der Haarbürste parken usw.). Und im Anschluss warten noch die Küche, der Müll und die Waschmaschine auf mich. Juchhuh! Der große Sohn gießt noch rasch seine Pflanzen, dann fällt ihm noch ein Deutsch-Arbeitsblatt ein…

Und mir fallen jetzt gleich nur noch die Augen zu, daher ‚Gute Nacht‘ – ohne allzu heftigen Sturm, hier wütet es schon ganz ordentlich.

Eure Simone

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