Wochenende in Bildern

23. und 24. März 2019

Der Samstag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück, danach machen wir uns alle bald ausgehfertig. Wir möchten einen Flohmarkt besuchen, der später wahrscheinlich sehr gut besucht sein wird, daher wollen wir gerne schon früh unsere Runden drehen. Mittlerweile habe ich nämlich doch einen kleinen Einkaufszettel für das neue Baby und sollte die Besorgungen mal so langsam angehen… Jan geht mit den Kleinen auf den Spielplatz, sodass der große Sohn und ich in Ruhe schauen können – er wird direkt am ersten Stand fündig, kehrt 4mal dorthin zurück und hat am Ende ein paar heißersehnte Lego-Figuren und LTBs eingekauft. Ich schaue ein wenig länger, finde aber auch so dies und das – nur fürs Junibaby ist leider nichts dabei.

Eine gut ausgestattete Cafeteria gibt es auch. Die Tochter ist auf dem Spielplatz leider von der Seilbahn gefallen, hatte arges Nasenbluten und die Nase schwillt auch recht schnell an, sodass wir es erstmal mit einem Stückchen Apfelkuchen versuchen. Richtig Trost spendet ihr aber erst der Zauberstab.

Als wir wieder zu Hause angekommen sind, spielen die Kinder eine Runde mit den Flohmarktfunden, danach gibt es auch schon Mittagessen und den heute irgendwie sehr dringend benötigten Mittagsschlaf für zwei sehr müde Kinder. Unterdessen gönne ich mir eine Mittagspause mit Marion Poschmanns Roman „Die Kieferninseln“, der mir auf den ersten Seiten so gar nicht gefallen hat, aber mittlerweile finde ich ihn von Seite zu Seite raffinierter und sehr gelungen.

Der große Sohn ist mit seinem Vater in den Garten verschwunden, denn heute wollen sie endlich umsetzen, wovon hier schon lange geträumt wird: ein Bogen soll gebaut werden und wird richtig gut, wie ich finde.

Die Anleitung haben wir hier bei väterzeit.de gefunden und das Gewicht des Bogens ist tatsächlich sehr gering und er war nach einer Stunde (inkl. 2 Pfeilen) fertig.

Als die Kleinen wieder wach sind, versammeln wir uns alle nochmal kurz im Garten und das Interesse an Pfeil und Bogen ist bei allen natürlich hoch. Ersatzweise gibt der Kleine sich dann aber doch mit dem Besen zufrieden.

Am Abend bin ich plötzlich total müde und mache etwas, was ich wirklich nur schwanger oder krank tue: Ich lege mich zur Schlafenszeit der Kinder ebenfalls hin und verzichte auf die mir sonst heiligen Abendstunden mit Serie oder Buch.

Nach dem Sonntagsfrühstück haben Jan und die Kinder ein Spielplatzdate, zu dem ich sie heute mal nicht begleiten werde. Im Laufe der Woche ist einiges an Arbeit liegen geblieben und morgen startet eine richtig volle Woche, sodass ich heute noch ein bisschen Schreibtisch- bzw. Küchentischarbeit nachholen muss. Das Arbeitszimmer meide ich momentan eher, denn es ist eine einzige Aufräum-Baustelle.

Am Nachmittag brechen wir dann aber nochmal alle gemeinsam auf, denn das Wetter ist viel schöner, als angekündigt, und wirklich alle Zeichen stehen auf Frühling. Wir fahren nach Velbert, ins Windrather Tal, und möchten dort eines unserer liebsten Ausflugsziele besuchen, den Hof zur Hellen.

Doch als wir dort ankommen und die Parkplatz-Situation in Augenschein nehmen, wird uns klar, dass nicht nur wir auf diese Idee gekommen sind… Es ist so voll wie nie, aber trotz mehrerer PKW, die schon auf der Wiese feststecken, parken auch wir dort und wollen den Füllstand von Spielwiese und Hofcafé nochmal genauer anschauen. Es ist jedoch wirklich so voll, dass ich auf den besten Käsekuchen weit und breit verzichte, wir die Kinder nur ein halbes Stündchen spielen lassen und anschließend den Rückzug antreten. Ein Kuh-Beweisfoto habe ich trotzdem geschossen, obwohl das gar nicht so leicht war: Auf jede Kuh kamen heute nämlich mindestens zehn Kinder 🙂


Die Kinder sind mit dieser Planänderung nicht besonders einverstanden, daher machen wir einen Abstecher in ein Café mit Eistruhe, das natürlich ebenfalls aus allen Nähten platzt. Aber wir haben einen freien Tisch plus Kinderstuhl ergattert – was will man mehr?

Als wir wieder zu Hause ankommen, bleibt nur noch Zeit fürs Abendbrot, die obligatorische Aufräumrunde und dann geht es für die Kinder auch schon ins Bett. Morgen müssen wir alle nämlich besonders früh raus und so wird der Sonntagabend kurz. Doch bevor es dämmert, drehe ich noch eine Runde im Garten und freue mich jetzt schon auf die nächsten Wochen, wenn wirklich alles blühen wird.

Habt einen guten Start in die neue Woche – mehr Wochenenden in Bildern gibt es bei Alu und Konsti auf grossekoepfe.de.

2 comments Add yours
  1. Dein Blog ist wirklich toll, lese ihn sehr gerne! Die Kieferninseln habe ich auch hier liegen, seit Ewigkeiten schon, und hörte immer, dass es nicht so gut sein soll. Vielleicht gebe ich dem Buch aber jetzt doch mal eine Chance 🙂
    Liebe Grüße, Kirsten

    1. Danke Dir! Am Anfang hätte ich es wirklich fast weggelegt, denn ich dachte, dass da eine irgendwie schräge Parodie entsteht. Aber die Baum-Beschreibungen sind sehr interessant und überhaupt sind Natur/Kultur-Gegensätze ein großes Thema oder auch Künstlichkeit und Nachahmung. Das hat mich dann doch sehr überzeugt – und sprachlich ist Poschmann ja sowieso toll. Liebe Grüße, Simone

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