#fünffragenamfünften im September

Es ist der 5.te September und da stellt Nic aka luziapimpinella fünf Fragen, die ich gerne beantworten möchte. Also los geht’s:

1. Wofür bist du dir zu schade?

Das ist eine total schwierige Frage, finde ich. Aber wahrscheinlich ist meine Antwort: für eine ganze Menge. In den letzten Tagen habe ich manchmal den Fernseher lautlos gestellt und zwar immer dann, wenn es um die Wahlergebnisse aus Sachsen und Brandenburg vom letzten Wochenende ging und wenn mal wieder irgendein rechter Spinner ins Mikrofon palaverte. Ich kann mir ganz Vieles davon einfach nicht mehr anhören und das ist schlimm, denn ich diskutiere hierzu kaum mit, weil auch ich in einer Blase lebe und 99% meiner Freunde und Bekannten niemals die AFD wählen würden. Daher poste ich auch bspw. bei Instagram nichts wirklich Politisches, weil ich wenig davon halte, wenn man sich gegenseitig im ‚richtigen‘ Denken bestärkt und mit den eigentlich potenziellen Adressaten ja doch nicht ins Gespräch kommt. Warum nicht? Weil die meisten ‚besorgten Bürger‘ ziemlich doofe Menschen sind und mit denen verbringe ich halt meine Zeit nicht. Aber man müsste und man sollte, und wenn nicht mit den ganz Doofen, dann wenigstens mit den ‚Salon-Rechten‘, also denen, die nur ein bisschen was gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen haben oder mit den ganz schlimmen, den Identitären. Ich schweife hier etwas ab, aber kurz zusammengefasst: Ich bin mir leider zu schade für aussichtslose Diskussionen, stelle mir aber immer häufiger die Frage, wie man dem Rechtstrend – und nein, das ist keine Denkrichtung – stattdessen begegnen kann.

2. Was isst du, wenn du frustriert bist?

Diese Frage ist sehr viel einfacher: Schokolade oder Kuchen oder beides. Esse ich aber auch, wenn ich nicht frustriert bin.

3. Wann bist du zum letzten Mal in Vergnügungspark gewesen?

Das ist erst wenige Wochen her, allerdings nur die Light-Variante für kleine Kinder, nämlich „Schloß Beck“ in Bottrop. Ich selbst finde alles, was mit erhöhter Adrenalinausschüttung zu tun hat, ganz furchtbar und daher kommen Achterbahnen und Co. für mich überhaupt nicht infrage. Noch nicht mal Kettenkarussell. Aber zuletzt war ich tatsächlich mit dem großen Sohn im Wiener Prater auf einer Geisterbahn – nie wieder!!! Wir hatten beide einfach mal die komplette Fahrt über fest zusammengekniffene Augen, denn die Puppen waren schaurig und ständig streifte einen irgendwas oder hielt mich plötzlich an der Schulter fest. Also gegruselt haben wir uns auf jeden Fall ordentlich!

4. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Bier. Ganz eindeutig. Aber ich trinke auch gerne Wein, aber den eher im Restaurant. Nur bin ich weder in Kneipen noch in Restaurants derzeit besonders häufig – aber das kommt sicher wieder und ich habe in dieser Hinsicht auch nicht unbedingt was nachzuholen :).

5. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Zu Hause muss es immer eine Schlafanzughose sein, aber ansonsten liebe ich Kleider. Da die auf dem Spielplatz aber mitunter unpraktisch sind, habe ich im Sommer meist Culotte getragen. Und Strickjacken müssen unbedingt sein, gerne mit Tüchern oder Schals.

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