Ein Mittwoch, oder: so ein ganz normaler Tag!

Der Tag beginnt zeitig, denn die Schule startet gewohnt früh und auch die anderen drei Kinder wollen versorgt werden. Jan muss heute erst mittags arbeiten, sodass er auf dem Rückweg vom Kindergarten noch Brötchen mitbringt und wir ein zweites Frühstück einlegen. Danach ist das Babymädchen etwas unruhig, sodass ich eine Runde mit ihr spazieren gehe und nun ist es aber wirklich Herbst, auch wenn die Temperaturen noch sehr mild sind. Sie schläft im Wagen ein und als wir wieder zu Hause sind, putze ich rasch das Bad, um danach noch Zeit für einen kurzen Text zu haben, der schon eine Weile auf mich wartet. Eine Arbeitskollegin möchte ein Forschungsprojekt beantragen und ich darf, sofern denn alles so abgenickt wird, ein Teilprojekt beisteuern, das mit dem Thema meiner Dissertation zu tun hat. Promoviert habe ich nämlich über literarische Bordelle und das war ziemlich spannend! Ich schaffe immerhin einen Rohentwurf, werde aber noch 1-2 Tage daran feilen müssen, denn die Formulierungen sind noch viel zu ungenau und am besten reift sowas bei mir immer, wenn ich dem Ganzen im Kopf etwas Zeit gebe. Aber dann ist das Baby auch schon wieder wach und die Mittleren kommen heute schon vor dem Mittagsschlaf nach Hause, der Große hat sowieso Schule aus und damit ist das Haus wieder voll. Es gibt noch Möhrenuntereinander von gestern, das Schläfchen danach aber nur für einen, sodass die Tochter und ich schonmal anfangen zu malen. Übermorgen hat hier nämlich jemand Geburtstag und es werden viele, viele Geschenkbilder produziert.

Der große Sohn verabredet sich noch mit Freunden und so packen wir auch die Wachsmalkreide noch aus und malen 1001 Regenbogen. Am Abend gibt es auf allgemeinen Wunsch doch noch ein zweites warmes Essen, aber nur Nudeln und Tomatensoße aus dem Glas, denn es muss mal wieder schnell gehen und zum richtigen Kochen komme ich fast nie, wenn alle Kinder und kein Mann zu Hause sind. Nach dem Essen gucken die Kinder heute noch etwas länger Fernsehen, denn die Kleinste möchte Milch und das passt gerade zu schön. Das Zu-Bett-Bringen dauert heute gar nicht so lange, wie ich es zunächst befürchtet hatte, und so arbeite ich noch ein paar Minuten an meiner Projektskizze. Aber jetzt sind die Augen langsam müde und ich mache zumindest am Computer mal Feierabend – ein bisschen Serie geht aber natürlich immer noch.

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