WMDEDGT im Dezember?

Am 5.ten eines Monats gibt es noch eine regelmäßige Aktion und das ist die Beantwortung der Frage: „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Die Antworten der Bloggerinnen und Blogger sammelt dankenswerterweise Frau Brüllen auf ihrem Blog.

Also los: Der Tag beginnt frostig und wir tun das Übliche: Frühstücken und anschließend die Kinder und uns selbst fertig machen, obwohl heute nur zwei von ihnen das Haus verlassen, da die große Tochter noch etwas angeschlagen ist und sicherheitshalber noch einen Tag zu Hause bleibt. Nachdem Jan losgefahren ist, möchte ich eigentlich aufräumen und die Betten machen, doch die Töchter haben andere Pläne und so lesen wir gleich mehrere Weihnachtsgeschichten. Anschließend mache ich mich dann aber doch an ein wenig Hausarbeit, sauge einmal durch und befülle die unverzichtbare Wasch- und Spülmaschine. Ich koche Kartoffeln vor, während die Tochter sich an einer Bastelarbeit versucht, aber irgendwie gelingt das Gewünschte heute nicht und so brauchen wir anschließend alle mal etwas frische Luft. Gemeinsam mit der Babytochter drehen wir eine Runde, denn es ist sonnig und weiterhin schön kalt. Als wir wieder zu Hause sind, mache ich das Mittagessen fertig, denn gleich hat der große Sohn Schulschluss. Es gibt Bratkartoffeln und Spinat, was ich beinah täglich essen könnte. Danach möchten die Kinder fernsehen und ich bin sofort einverstanden, denn ich möchte auch etwas: ein jetzt noch weiterschlafendes Baby, einen Kaffee und endlich die Fotokalender fertigstellen und die Bestellung abschicken, damit dieses Jahr mal nicht alles auf den letzten Drücker erledigt wird. Und mein Plan geht tatsächlich auf!

Einige Zeit später stehen die Kinder vollgepackt mit Weihnachtsdeko in der Küche, denn sie haben einen Plan und möchten heute eine kleine Weihnachtsfeier veranstalten. Das Spielzimmer wird dekoriert, Lebkuchen werden bereitgestellt und als wir dann einige Zeit später vollzählig zu Hause sind, kann es losgehen: Wir hören die unverzichtbare Weihnachtsbäckerei und schaffen bestimmt zehn friedliche Minuten, bis der erste Streit ausbricht. Den Rest des Nachmittags verbringen wir mit verschiedenen Spielen und drei Beuteln Wäsche für mich. Nach dem Abendbrot werden noch kurz (und ich meine sehr, sehr kurz mit einem Stück Küchenpapier) die Stiefel geputzt und anschließend vor die Haustür gestellt. Und jetzt bringt Jan gerade zwei von Vieren ins Bett, auf mich wartet noch eine Küche, die aufgeräumt werden will, und danach hoffentlich noch eine Folge der Serie „Elven – Fluss aus der Kälte“, die man gerade in der Arte Mediathek streamen kann.

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