Wochenende in Bildern

27. und 28. Juni 2020

Samstag

Das Wochenende, das zugleich die Sommerferien in NRW einläutet, beginnt recht schwül und windig. Und für mich leider auch mit ordentlichen Rückenschmerzen, denn ich habe irgendwie seltsam gelegen, in dieser sowieso nicht besonders erholsamen Nacht. Nach dem Frühstück mache ich Yoga und ein paar Übungen für den Rücken. Das hilft schon ganz gut und über den Tag wird es besser werden.

Wir backen Erdbeerkuchen, denn gegen Mittag erwarten wir im Garten Besuch.

Meine Mutter und meine Schwester kommen zu uns und haben ein ziemlich geniales Mitbringsel dabei: Eine große Schale Obst, denn das geht hier wirklich schnell weg.

Zwischendurch zieht es sich auch mal zu und der Wind wird stärker, aber das Gewitter kommt auch heute nicht zu uns. Und so sitzen wir beisammen und haben uns sehr viel zu erzählen.

Am Abend beginne ich dann zu packen, aber nur für einen von uns. Der große Sohn fährt nämlich morgen mit der Familie meines Bruders in den Urlaub und freut sich schon wie Bolle. Das Ganze hat sich erst sehr kurzfristig ergeben, aber ich bin wirklich froh, dass dadurch für den Sohn ein richtig gutes Feriengefühl aufkommt.

Sonntag

Heute ist es zunächst grau und tatsächlich kommen mal ein paar Tropfen vom Himmel. Ich packe noch ein paar Dinge ein und um, und dann wird der große Sohn auch schon abgeholt. Ich finde es super, dass er mitfahren kann, aber noch viel besser werde ich es finden, wenn er dann auch doch wieder da ist…

Aber auch wir anderen legen heute ein paar Kilometer zurück, denn wir machen einen Ausflug ins deutsch-niederländische Grenzgebiet und zwar wirklich genau an die Grenze zwischen Straelen und Velden, denn dort gibt es einen ehemaligen Schmugglerpfad, der nun ein Spazierweg mit vielen Kletter- und Spielmöglichkeiten für Kinder ist. Auf dem Blog Niederrheinblond der Journalistin Sarah Dickel gibt es einen ausführlichen Bericht zu diesem wirklich super Ausflugsziel.

Man ist die ganze Zeit draußen und kann sehr gut Abstand halten, sodass ich einen Besuch hier auch zur Zeit für unproblematisch halte. Und was hinzu kommt: Direkt am Eingang des Pfades gibt es gleich zwei Gastronomiebetriebe. Auf der deutschen Seite ein Bauernhofcafé und auf der niederländischen ein Pfannkuchenhaus. Wir haben uns für letzteres entschieden und das war eine sehr gute Wahl: Man sitzt direkt an einem recht großen Spielplatz mit feinem Sand, auf dem u.a. mehere Trampoline stehen, sodass die Kinder sofort gut beschäftigt sind.

Der Schmugglerpfad – ein super Ausflugsziel für Familien, das wir sehr empfehlen können, denn wir hatten eine wirklich gute Zeit dort und spazieren oder Fahrrad fahren kann man in der Gegend ja auch abseits des Pfades wunderbar. Und ich habe es wahnsinnig genossen, mal für zwei Stunden das Gefühl zu haben, dass alles um mich herum irgendwie nach Urlaub ausschaut.

Am Nachmittag haben wir dann nicht mehr allzu viel gemacht, denn plötzlich waren wir alle ganz schön müde. Jetzt gleich gucken wir hoffentlich die letzte Folge der Mini-Serie „Das Grab im Wald“ auf Netflix, die es nun auch mit deutscher Synchronisation gibt. (Das Original ist polnisch.)

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und schaue gleich wie immer bei Grossekoepfe nach den anderen Wochenenden in Bildern.

Seid ihr schon so richtig im Ferienmodus oder sind bei euch gerade ganz andere Dinge angesagt?

Alles Liebe, eure Simone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.