Wochenende in Bildern

08. und 09. August 2020

Unser Wochenende war lang, sehr schön und wir waren anderswo, daher bin ich diese Woche auch wirklich spät dran und zeige euch einfach mal eine bunte Bildermischung.

Wir haben das letzte Ferienwochenende genutzt, um noch einmal kurz rauszukommen. Freitag ging es los mit einem Besuch im Odysseum Köln und danach weiter in die Vulkaneifel. Naja, einen Zwischenstopp gab es schon noch: Die Köln Arcaden, denn die kleine Tochter haben wir barfuß ins Auto gesetzt und sind somit ohne Schuhe losgefahren… Da musste Ersatz her, denn wären wir zurückgefahren, wären unsere Karten fürs Odysseum verfallen… Der Schuhkauf hat auch genau 2 Minuten gedauert und trotzdem habe ich in dieser kurzen Zeit mindestens ein Dutzend Menschen gesehen, die ihre Nase aus dem Mund-Nasen-Schutz triefen lassen und das ärgert mich jedes Mal. Wenn das doch aktuell unser Mittel der Wahl ist, um viele Menschen zu schützen, dann kann das doch nicht so schwer sein und man muss es einfach nur machen, nicht mögen… (Oder anders gesagt: Wie privilegiert kann man eigentlich sein, dass man diese minimale ‚Einschränkung‘ nicht umgesetzt bekommt? Auch heute stand ich neben zwei Frauen beim Bäcker, die keine Masken trugen und sich Taschentücher vors Gesicht hielten… Null effektiv und einfach nur im Wortsinn asozial und mein fester Vorsatz: demnächst freundlich drauf hinweisen, wenn es sonst keiner vom Laden tut).

Aber jetzt weiter mit den schönen Dingen, denn wir hatten ganz tolle Tage und haben: sehr viel gelacht, neunten Geburtstag gefeiert, getanzt, gespielt, arg geschwitzt, selbstverständlich auch gestritten und gebrüllt, aber wir waren auch schwimmen, die Kinder haben eine Wasserschlacht aufgemischt und wir haben die Sommerrodelbahn besucht. Ach ja: Kindercocktails gab es auch noch, sowie frisch gezapftes Bier vom Faß. (Ja, das trinke ich am allerliebsten. Not so ladylike? Ach quak! Und da fällt mir noch etwas ein: Wir haben in einer Ferienanlage übernachtet, in der ich schon lange als Kundin registriert bin und ich buche dort auch immer und entsprechend wird der Rechnungsbetrag dann auch bei mir abgebucht. Trotzdem wird jedes Mal Jans Name auf der Rechnung geführt und dieses Mal wurde ich sogar gefragt, ob denn nun tatsächlich ich unterschreiben würde (um die Rechnung zu legitimieren). Da bin ich kurz etwas vom Glauben abgefallen, aber das weinende Kind auf meinem Arm hat mich davon abgehalten, mal nachzufragen, was das eigentlich soll. Und darüber ärgere ich mich noch jetzt, denn was sind das denn bitte für Sitten? Andererseits: Zwei Paare am Nebentisch: Die Frauen sprechen miteinander, die Männer sprechen miteinander. Wenn die Kellnerin kommt, bestellt er den Sekt auf Eis. Muss das echt sein? Ist das Statusgebaren oder was soll das? Ok, ihr merkt schon: Das ist kein typisches WIB, da mich gerade viele Dinge umtreiben, aber ich glaube fest, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen selbst sprechen und selbst zahlen.)

Und nun starten wir in eine weitere Woche mit sehr hohen Temperaturen und einem Schulbeginn in NRW. Die anderen Wochenenden in Bildern findet ihr wie stets auf Grossekoepfe.

Eure Simone

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