Wochenende in Bildern. Am Ferienende und vor mehr homeschooling

09. und 10. Januar 2021

Samstag

Das letzte Ferienwochenende ist angebrochen, denn am Montag beginnt auch bei uns wieder die Schule zu Hause. Allerdings fühlen Zeit und Alltag sich im Lockdown ja sowieso ganz anders an und die Übergänge sind allzu fließend… Wir frühstücken, machen langsam, die Kinder spielen, wir machen uns fertig und schmieren Brote, denn gleich wollen wir raus in den Wald. Dazu fahren wir in ein nahgelegenes Waldgebiet, das um einiges voller ist als sonst, aber der Füllstand ist noch erträglich. Nicht erträglich finde ich hingegen nah an einem vorbeikeuchende Jogger und all die Hildegards und Renates, die niemals auf die Idee kommen würden, mal kurz hintereinander statt nebeneinander zu laufen, während sich meine Kinder eng am Wegesrand (auch bekannt als Hundekackezone) herumdrücken.

Aber immerhin finden wir ein einsames Feld, auf dem noch so etwas wie Schnee liegt und damit sind die Kinder erstmal sehr zufrieden!

Als wir wieder nach Hause kommen ist der Hunger groß und es gibt schnelle Nudeln Alfredo, dazu ein Kräuterbaguette.

Am Nachmittag machen wir so dies und das: Wasserfarben und ein Naturgesetze-Entdeckerkasten spielen dabei eine zentrale Rolle. Den haben Oma und Opa einem Kind schon im ersten Lockdown geschenkt und jetzt wurde er endlich richtig gewürdigt.

Am Abend spielen Jan und der große Sohn eine endlos lange Partie „Risiko“. Ich mag das Spiel auch, aber die fünfte Staffel „Grey’s Anatomy“ mag ich mehr…

Sonntag

Unser Rhythmus ist derzeit ziemlich daneben bzw. nicht existent, und ich bin schon gespannt, wie ich es morgen mit dem Wecker um 6 Uhr hinbekommen werde… Wir schlafen also recht lang, frühstücken und beschließen dabei spontan, dass wir heute an den Niederrhein fahren werden. Dort komme ich nämlich ursprünglich her und dort ist auch das Grab meines Vaters, das ich unbedingt besuchen will. Ich habe das nicht oft, aber ab und zu ist es mir ein ganz dringendes Bedürfnis, dorthin zu fahren. Wir kombinieren das mit einem Spaziergang durch die umliegenden Felder, sodass die Kinderbewegung (und unsere) auch nicht zu kurz kommt.

Als wir wieder zurück sind, ist es schon Nachmittag und vom Tag nicht mehr allzu viel übrig. Die Kinder werden gebadet und es gibt ein frühes Abendessen, bestehend aus Kartoffelgratin und Feldsalat – für einen Esser gab es stattdessen allerdings Schinkentoast.

Und jetzt sitze ich hier, bin ziemlich müde, aber das ist gut, denn heute muss ich deutlich früher ins Bett. Nächste Woche haben Jan und ich so viele Arbeitstermine wie schon seit vielen Wochen nicht und ich habe etwas Respekt vor all dem, was uns die nächsten Tage abverlangen werden, denn die Kinder sind währenddessen alle zu Hause, sodass immer nur einer halbwegs konzentriert arbeiten kann und der andere dann die Nachtschicht hat. Das sind dann schon Momente, in denen ich mich arg nach einem pandemiefreien Leben sehne, aber nützt ja nix!

Die anderen Wochenenden in Bildern findet ihr wie stets auf Grossekoepfe!

Kommt gut in die neue Woche und lasst euch vom Homeschooling nicht allzu sehr stressen – es ist wichtig, aber sicher gerade nicht das Wichtigste!

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