Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Am 5.ten eines jeden Monats treffen sich TagebuchbloggerInnen bei Frau Brüllen, die netterweise sammelt, was alle Schreibenden heute so erlebt haben. Seit Februar mache auch ich mit, also geht es nun los mit meinem 5. März 2019:

Der Tag beginnt wunderbar. Ursprünglich war geplant, dass wir auch heute Morgen noch im Ferienhaus in Holland aufwachen, aber das Wetter, die dortige Schlafsituation und ein paar andere Dinge, die nicht so ideal waren, haben uns schon gestern Nachmittag abreisen lassen. Das war aber gar nicht schlimm, sondern für uns wesentlich entspannter so. Neben Aufwachen im eigenen Bett sind definitiv unser Espresso bzw. Milchkaffee und fröhliche Kinder, die in ihren Zimmern dies und das machen, CD hören und gemütlich vor sich hin spielen, das Beste am zu Hause sein.

Wir haben den heutigen Tag dann auch noch als Urlaubstag betrachtet, allerdings plus auf- und einräumen und fünffachem Einsatz an der Waschmaschine, denn selbst bei nur ein paar Tagen Abwesenheit erschlägt mich anschließend die Schmutzwäsche. Aber erstmal gab es Frühstück und für mich ein volles Mailpostfach, das ich neben ein paar anderen dringenden Schreibtischsachen bearbeitet habe. Als dann gegen Mittag doch langsam alle angezogen waren, gab es auch schon Essen und danach ging’s los ins Einkaufszentrum. Eigentlich kaufen wir Kinderklamotten sehr gerne Second Hand – im Internet oder auf Flohmärkten -, aber der große Sohn hat sich seine Jacke am Wochenende so komplett aufgerissen, dass schnell eine neue her musste, denn hier ist leider auch mit Reparaturversuchen nichts mehr zu machen.

Bei feinstem Nordseewetter – Sonne und schnell ziehende Wolken – fuhren wir also in den Bochumer Ruhrpark und mit klarem Ziel vor Augen und unter der Woche war es sogar halbwegs angenehm. Anschließend hofften wir, dass die Kleinen noch eine Runde Mittagsschlaf im Auto machen würden, aber wie so oft: Wenn man fest damit rechnet, ist keiner müde oder findet nicht in den Schlaf, also ging es zu Fünft in den Supermarkt. Meist macht dann einer schnell den Wagen voll und der andere schlendert schonmal mit den Dreien zur Wursttheke, denn auch unsere Kinder wurden von den netten Fleischwurst-Verschenkerinnen dort gut angefüttert. Zu Hause setzte dann doch die Müdigkeit ein und nach zwanzig Minuten Gebrüll aus unterschiedlichen Richtungen fanden die Kleinen doch wieder ins Spiel, während der große Sohn mit den Nachbarskindern draußen seine Runden drehte. Ich konnte nochmal für ein Stündchen zurück an den Schreibtisch und anschließend war es schon Zeit fürs Abendbrot.

Der große Sohn hat sich danach noch ganz freiwillig an ein paar Subtraktionsaufgaben gesetzt und die müden Kleinen sind sehr schnell eingeschlafen. Ich hatte heute den Küchenpart und habe anschließend noch ein paar Flicken auf Jeanshosen gebügelt – vorher habe ich, wie immer, noch ewig lang das Bügeleisen gesucht, denn ich benutze es sonst nur für Bügelperlenbilder 🙂

Jetzt freue mich auf einen hoffentlich ruhigen Rest vom Abend und ab morgen früh auch mal wieder auf Routine, denn ein mittlerweile recht dringend fertigzuschreibender Aufsatz wartet und wird mich gedanklich erst wieder loslassen, wenn er ausgedruckt vor mir liegt.

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