Ein Mittwoch, oder: Schöne Grüße aus Franken

Es ist schon Mittwoch, also begeben wir uns langsam aber sicher bereits ins letzte Drittel unseres Bauernhofurlaubs in Franken. Über unsere Unterkunft und unsere Urlaubsaktivitäten schreibe ich bald noch einen gesonderten Beitrag, hier und heute möchte ich nur ein wenig vom Tag erzählen… Der beginnt wieder mit einem wunderbaren Frühstück und direkt danach geht’s ab in die Gummistiefel und raus auf den Hof. Es ist alles recht grau und noch feucht vom Regen, aber das interessiert die Kinder natürlich überhaupt nicht, denn man kann hier wunderbar spielen, toben und sich mit den anderen Gästekindern verbünden. Wir Eltern spielen ein bisschen mit, sind aber bald schon überflüssig und können Kaffee trinken. Das Mittagessen gibt es heute wieder in der Ferienwohnung und so gehe ich mit dem Babymädchen los und setze schonmal Nudelwasser auf.

Nach dem Essen machen wir uns auf den Weg, um das nicht weit entfernte Dinkelsbühl kennenzulernen. Bisher haben wir uns nur Feuchtwangen angeschaut, allerdings war der Besuch dort weniger entspannt, denn die Bürgersteige sind schmal und überall fahren Autos und das sehr unmittelbar an den Fußgängern – und wenn man dann vier Kinder dabei hat, von denen zwei sich gerade ‚motorisch etwas ausufernd‘ streiten, dann ist das doch irgendwie anstrengend. Die Feuchtwanger Stiftskirche mitsamt ihrem Kreuzgang ist dennoch sehr beachtlich, doch die fehlende Fußgängerzone stört.

Und dann ist da natürlich noch diese Straße im Geiste von: Wir hatten noch Platz für ein äußerst aussagekräftiges Schild:

Dinkelsbühl

In Dinkelsbühl angekommen, sind wir erstmal begeistert von der gigantischen Stadtmauer und der mittelalterlichen Anlage der Stadt. Architektonisch und städtebaulich ist das Ganze wirklich interessant, schöne kleine Läden gibt es auch und wirklich nette Buchhandlungen noch dazu. Aber auch hier fahren einfach überall Autos und man muss so dauerhaft wachsam sein, dass wir unseren Stadtspaziergang wieder kurzhalten. Ein Café, in das auch nur annähernd ein Kinderwagen reinpassen würde, finden wir auch nicht, und so ziehen wir etwas genervt von dannen. Der „Focus“ hat Dinkelsbühl – so ein Schild am Ortseingang – wohl mal zur schönsten Altstadt Deutschlands gewählt und das will bestimmt irgendwas heißen, aber bei uns ist der Funke nicht übergesprungen.

Wir fahren also lieber zurück zum Bauernhof, halten vorher noch kurz zum Windeln kaufen, und dann geht’s wieder ab auf die Mini-Trecker und immer hoch und runter auf der Rennstrecke. Und den Abend gestalten wir schon fast so routiniert wie zu Hause: Abendessen, Yakari gucken, den Fernseher auf keinen Fall ausschalten wollen, dann doch irgendwann nachgeben und alle Mann ab ins Bett. Bis auf zwei müde Menschen, die sich jetzt noch eine Flasche Märzen-Bier teilen und dann ins Bett fallen werden, da morgen ein wesentlich kinderfreundlicherer Tag auf uns wartet, denn wir fahren in den Playmobil-FunPark.

Eure Simone

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