#erstefragen 02

Macht ihr Euch eigentlich gerne Gedanken über euch selbst? Über das Gestern und über das, was morgen vielleicht kommt? Darüber, wie man früher mal war, was man alles getan und was man vielleicht besser gelassen hätte? Die wunderbare Nic, deren Blog luziapimpinella ich sehr gerne lese, hat bis Anfang Dezember mit ihren #fünffragenamfünften allmonatlich dazu beigetragen, dass ich mir mal wieder Zeit für genau solche Gedanken genommen habe. Da Nic nun aber leider – nach zwei Jahren – ihre Blog-Fragerunde beendet hat, möchte ich gerne mit #erstefragen an ihre Idee anknüpfen und dachte mir das so: Jeweils am Ende eines Monats stelle ich hier auf dem Blog die Fragen ein, die dann ab dem nächsten Ersten eines Monats beantwortet werden können. Dabei ist nicht festgelegt, um welche Themen es gehen wird und auch die Zahl der Fragen ist flexibel. Beantworten könnt ihr die Fragen auf Euren Blogs und verlinkt das Ganze dann hier in den Kommentaren, oder ihr hinterlasst eure Antworten direkt in den Kommentaren unterhalb des Beitrags. Das Ganze ist erstmal ein Experiment, denn ich habe überhaupt keine Idee davon, wie viele von euch womöglich Lust auf diese Aktion haben. Aber natürlich würde ich mich riesig freuen, wenn wir #erstefragen zum Leben erwecken könnten und ihr (wie ich) Freude daran hättet.

So, jetzt habe ich genug erklärt und geplaudert und beginne einfach mal mit den Fragen für den 01. Februar 2020. Meine Antworten ergänze ich dann hier am 01.ten und hoffe so sehr, dass ich dann den ein oder anderen Kommentar von Euch hier vorfinden darf.

#erstefragen im Februar 2020

  1. Bist Du schon mal komplett overdressed oder so richtig underdressed irgendwo aufgetaucht?

Oh ja, beides! Underdressed war ich gerne mal so mit 12/13, denn da hatte ich zu jeder Gelegenheit eine alte schwarze Cordhose an. Entsprechend sah die Hose natürlich auch aus. Als ich damit dann am Silvesterabend in einem Hotelrestaurant aufgetaucht bin, hat es meiner Mutter wohl gereicht, und die Hose ist irgendwie in der Wäsche verloren gegangen. Overdressed kam dann danach, da hatte ich ein Faible für Outfits und besondere Kleider – Stichwort pinker Kunstlederrock mit Schlangenmuster. Ich fand mich todschick!

2. Welche Eigenschaft Deiner Mutter hättest Du gerne?

Ihre Geduld. Und ich würde gerne so gut kochen können.

3. Schläfst Du gerne (und gut) in fremden Betten, also bspw. im Urlaub?

Wenn es halbwegs vernünftige Betten sind, dann schon. Wir hatten aber auch schon so furchtbar durchgelegene Matratzen oder auch viel zu warme Schlafräume, das geht dann natürlich nicht so gut.

4. Magst Du Dich auf alten Fotos gern leiden? Und wie ist es heute mit dem fotografiert werden?

Die meisten Fotos von früher finde ich ganz in Ordnung. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich sie früher auch schon zensiert habe und dass nur solche Bilder aufbewahrt wurden, auf denen ich mich gut ertragen kann. Ich erinnere mich noch an ein Bikinifoto, das eine Freundin von mir gemacht hatte: Sie mochte es sehr, ich hingegen wusste gar nicht, wer diese dümmlich grinsende junge Frau da sein sollte. Selbst- und Fremdwahrnehmung geraten hier wirklich arg aneinander und mein Mann findet bspw., dass sämtliche Photos von mir, die ich bei Instagram poste, überhaupt nichts mit mir zu tun haben.

5. Worin bist Du so richtig, richtig gut?

Im Sortieren, Organisieren und Strukturieren. Das klingt jetzt ziemlich bürokratisch, aber ich bin gut in Abläufen und kann Dinge realistisch planen. Das funktioniert auch bei Texten, daher glaube ich, dass ich auch mit Worten ganz gut umgehen kann.

6. Denk doch mal an einen ganz normalen Supermarktbesuch, wie man ihn im Alltag unzählige Male erlebt – was nervt dich daran?

Jede Menge! Aber am allermeisten nervt es mich, wenn an der Kasse jemand zu nah hinter mir steht. Wirklich immer wahr: Wenn man den Atem von einer fremden Person im Nacken spürt, dann ist dieser Mensch definitiv zu nah dran. Und ich finde es furchtbar, wenn mir unbekannte Leute fast in den Kinderwagen fallen, um dem Baby Hallo zu sagen, das dann natürlich zu weinen beginnt. Und wenn dann noch die Frage kommt: „Was hat die Kleine denn?“ Dann muss ich lieber schnell weiter gehen, denn was soll sie schon haben, wenn ein fremder und riesengroßer Mensch plötzlich aus dem Nichts vor ihr auftaucht? Kurz gesagt: Ein Zuviel an ungefragter Nähe stört mich im öffentlichen Raum wohl am meisten.

2 comments Add yours
  1. 1. Wir waren an unserem 1. Hochzeitstag im Kleid und Anzug von der Hochzeit beim ‚ganz normalen‘ Chinesen essen, wir hatten zwar keine pompöse Kleidung für eine Hochzeit (da war es fast underdressed), allerdings wars beim Chinesen schon viel, aber es war bewusst von uns.
    2. Kochen, sie war begnadet darin.
    3. Nein, überhaupt nicht
    4. Es gibt kaum Fotos. Ich hätte eine Essstörung, war erst sehr dick, dann sehr dürr und habe Kameras gemieden. Die Mehrheit der doch entstanden Fotos habe ich entsorgt. Heute ist es okay.
    5. Geduld mit Kindern, vielen Kindern. Unser Haus ist ein Taubenschlag ♥️
    6. Alles vorallem das Endergebnis an der Kasse

    LG, Sarah

    1. Liebe Sarah,
      ich danke Dir so, dass Du meine erste Teilnehmerin bist :). Ich finde es wirklich spannend, was man auf diese Weise alles voneinander erfährt. Ganz, ganz liebe Grüße, Simone

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