WMDEDGT? Was machst Du eigentlich den ganzen Tag, die Märzausgabe

Es ist der 5.te Oktober und da heißt es wieder: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Die Antworten vieler Bloggerinnen und Blogger könnt ihr bei Frau Brüllen nachlesen. Hier kommt meine:

Ich wache noch vor meinem Wecker auf und das ist wirklich selten. Die Vögel zwitschern schon, aber es ist noch dunkel. Heute ist ein besonderer Tag, denn unsere Kinder gehen nun wieder in die Kita und anscheinend finde ich das sehr aufregend. Sie waren jetzt drei Monate zu Hause und ja, wir hätten sie schon früher wieder hinbringen können, aber wir wollten abwarten und waren weiterhin besorgt. Auch jetzt sind da weiterhin Zweifel, Sorge und die Befürchtung, dass das alles nicht von Dauer ist, aber um ehrlich zu sein: es war aller höchste Zeit, denn unsere Nerven lagen blank. Übrigens nicht nur bei uns Eltern, sondern auch bei den Kindern, und es brauchte sehr dringend wieder andere Menschen (bzw. andere Kinder) und für uns Eltern endlich die Möglichkeit, mal wieder ein paar Stunden am Stück vernünftig und konzentriert zu arbeiten und das beide zugleich.

Nach dem Frühstück haben wir uns dann alle fertig gemacht und Jan ist mit den Kindern losgefahren. Auch ich bin früh aufgebrochen und habe ganz ohne Eile (und ganz allein!) auf dem Markt eingekauft. Das war herrlich! Zu Hause gab es dann zur Feier des Tages noch ein zweites Frühstück mit Croissant, aber dann ging es an den Rechner, zuerst an die Mails und dann an zu korrigierende Texte. Die Stille im Haus war wirklich ungewohnt, aber mein Durchatmen war wohl auch kaum zu überhören.

Mittags habe ich dann für das Schulkind gekocht, ein paar Muffins gebacken und Jan hat das Auto sehr, sehr vollgepackt mit allerlei sperrigen Dingen, die hier in den letzten Monaten kaputt gegangen sind, und das waren leider wirklich viele. Damit ging es zum Wertstoffhof, wo er 40min. in der Autoschlange stand, und anschließend noch zum Wocheneinkauf in die Drogerie, während ich mich um die Wäsche und ein paar andere Haushaltsdinge gekümmert habe.

Dann war es auch schon früher Nachmittag, die Kinder kamen nach Hause und hatten natürlich unheimlich viel zu berichten. Es war wahnsinnig schön, ihren übersprudelnden Geschichten zuzuhören, denn in diesem Moment wurde noch einmal so klar, was ihnen alles gefehlt hatte! Dann gab’s die Muffins und den ersten großen Geschwisterzoff, aber nachdem wir uns aufgeteilt hatten und ich eine Delegation mit Playmais beschäftigen konnte, wurde es besser.

Zum Abendessen hatten wir die äußerst üppigen Reste von heute Mittag (Spinatnudeln) und danach das Ende eines „Feuerwehrmann Sam“-Films. Heute gehe ich mit einem wirklich guten Gefühl nach einem sehr ausgeglichenen Tag ins Wochenende und habe mir fest vorgenommen, die jetzige Situation zumindest für den Moment zu genießen und sie nicht weiter zu zergrübeln, denn das tue ich im Grunde seit einem Jahr unentwegt.

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