Geburt und Literatur

Viele von euch wissen ja, dass ich im ‚richtigen‘ Leben Literaturwissenschaftlerin bin. Eines meiner Arbeitsgebiete ist dabei der Vergleich unterschiedlicher Medien (vornehmlich literarischer Texte), die sich mit Darstellungen von Schwangerschaft und Geburt beschäftigen. Vor einigen Jahren hatte ich das Glück, Prof.in Dr. Nicola Bauer kennenzulernen, die den Studiengang Hebammenwissenschaft an der Bochumer Hochschule für Gesundheit leitet. Entstanden ist aus diesem sehr netten Kontakt eine spannende Idee: Ein Podcast über Geburt, Hebammen, Schwangerschaft und Literatur, den wir in vier Teilen aufgenommen haben, und den ich dankenswerterweise auch hier auf dem Blog vorstellen darf. Mir hat das Gespräch sehr großen Spaß gemacht und ich freue mich, wenn ihr mal reinhören mögt.

Im ersten Teil geht es anhand von Robert Schneiders Roman „Schlafes Bruder“ um die Frage, wie literarische Texte von Geburt erzählen, was (literarische) Hebammen womöglich denken und wie es ist, wenn ein Genie geboren wird.

Geburt und Literatur, Teil 1 – Professorin Dr. Nicola Bauer (Hebammenwissenschaft, hsg Bochum) im Gespräch mit Dr. Simone Sauer-Kretschmer (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, RUB)

Wenn ihr mir erzählen mögt, ob oder wie euch das Gespräch gefallen hat, wäre das ganz toll! Und wenn es euch gefallen hat: die nächsten drei Teile folgen bald!

4 comments Add yours
  1. Sehr interessant. Freue mich schon auf die nächsten Teile des Podcasts.
    Wie bewertest du den Essay „Lebebswerk.Über das Mutterwerden“ von Rachel Cusk? Hast du ihn schon gelesen?

    1. Liebe Yvonne, herzlichen Dank für Dein Feedback! Ich muss gestehen: Rachel Cusk will ich schon seit geraumer Zeit lesen, habe es aber noch immer nicht getan. Wie fandest Du den Text denn? Herzlich, Simone

  2. Ach toll. Ich habe den Podcast gerade in der Sonne, auf meinem Balkon, beim Kaffee gehört und war richtig traurig, dass er schon so schnell zu Ende war.
    Interessant: „Schlafes Bruder „ habe ich damals gelesen und auch den Film geschaut, aber ich konnte nich tatsächlich gar nicht an die Geburts-Szene erinnern. Hab ich komplett ausgeblendet. Spannend.
    Danke auch fürs Erwähnen meines Buches!
    Ich freu mich schon sehr auf die nächsten Teile.

    1. Liebe Jana,
      mir ging es tatsächlich auch so. Ich habe die Szene erst entdeckt, als ich konkret nach Geburten in der Literatur gesucht habe, vorher habe ich sie wohl nur so ‚mitgelesen‘. Hab‘ ganz herzlichen Dank für Dein positives Feedback, das freut mich wirklich sehr! Den zweiten Teil lade ich bald hoch – da geht es dann in ein Hebammenhaus nach Schleswig-Holstein.
      Herzliche Grüße, Simone

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