Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Im November 2020

Es ist der 5.te November und da heißt es wieder: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Die Antworten vieler Bloggerinnen und Blogger könnt ihr bei Frau Brüllen nachlesen. Hier kommt meine:

Heute stehen wir nicht extra, sondern bloß normal früh auf und können gemeinsam mit den Kindern frühstücken und alle auf den Weg bringen. Am Schreibtisch wartet die Seminarvorbereitung für kommende Woche auf mich: Dazu lese ich abwechselnd Passagen bei Arthur Conan Doyle und Sigmund Freud nach, sichte Sekundärliteratur und schreibe ein Konzept für die Sitzungen, die natürlich auch wieder via Zoom stattfinden werden.

Der große Sohn kommt heute schon recht früh aus der Schule, also koche ich auch zeitig und es gibt Kartoffelsuppe. Als alles so vor sich hin köchelt räume ich schnell die Spülmaschine aus, stelle die Waschmaschine an und bereite einen einfachen Teig für Butterplätzchen vor, der anschließend in den Kühlschrank wandert. Die Kita-Kinder wollten nämlich schon gestern unbedingt backen, aber da hatte ich keine Lust auf die Mehlschlacht.

Nach dem Mittagessen arbeite ich noch 1,5 Stunden weiter und dann ist es Zeit, um zur Kita aufzubrechen. Der große Sohn ist verabredet und so brechen wir gemeinsam auf. Der Nachmittag beginnt dann leider ziemlich chaotisch: Ein Kind möchte in den Garten, ein anderes rein und Nummer drei will irgendwie gar nichts und ist ziemlich schlecht drauf. Nach einem kleinen Snack sieht die Welt aber schon wieder besser aus und wir können mit der Keksproduktion starten.

Am Nachmittag kommt ein großes Paket, das ich schlecht vor den Kindern verbergen kann, aber natürlich wird noch nichts geöffnet. Ich habe tatsächlich schon das erste Weihnachtsgeschenk bestellt, weil ich dieses Jahr gern das Meiste im November erledigen möchte, um nicht doch wieder kurzfristig in Festtagsstress zu verfallen – das kriege ich nämlich auch ohne Besuch ganz gut hin.

Dann ruft das Schauspielhaus an und fragt nach, wie man die gekauften Tickets für Vorstellungen, die diesen Monat nun ja leider nicht stattfinden können, erstattet bekommen möchte. Ich drücke uns erneut sehr die Daumen, dass wir „Die unendliche Geschichte“ zu einem späteren Termin auf der Bühne sehen werden.

Nach dem Abendessen aus Restsuppe und Brötchen starten wir die übliche Abendroutine und ich freue mich wahnsinnig, dass morgen endlich Freitag ist. Die Woche war irgendwie zäh und lang – und das ist dann wohl das Stichwort, um zum tausendsten Mal die Tagesschau-Seite aufzurufen und nachzusehen, ob es Neuigkeiten aus den USA gibt…

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