#hunderttagebuch: 50 von 100! Die Hälfte ist geschrieben

Das hier ist der 50.te Eintrag im #hunderttagebuch. Angefangen habe ich am 27. Juli (ich habe nicht jeden Tag geschrieben) und nun beginnt tatsächlich bereits der Herbst. Dieser Sommer ist so verflogen und so ein richtiges ‚ewig lange Tage und laue Nächte Gefühl‘ hatte ich hier zu Hause kaum, dafür während unseres Toskanaurlaubs umso mehr.

Doch diese Reise fühlt sich so weit weg an, gedanklich bin ich längst bei den Herbstferien und werde mich wohl weiterhin fast jeden Tag aufs Neue fragen, wie die Zeit sich mehr oder deutlicher festhalten lässt. Mehr schreiben, mehr sehen, mehr fotografieren? Oder ganz im Gegenteil: weniger von allem und im Augenblick sein? (Was auch immer damit jeweils gemeint sein sollte, oft verstehe ich es nicht so ganz, weil sich mir fast alles erst in der Rückschau erschließt, dann nämlich, wenn es erzählbar geworden und in eine andere Ordnung überführt worden ist.)

Der Tag…

Ich war heute wieder mit den Kindern zu Hause, bin dem Schreibtisch (recht zerknirscht) fern geblieben und dachte eigentlich, dass ’nur‘ zwei Kinder krank sind. Doch nun hustet auch der Dritte, sodass die Kita morgen für uns komplett ausfällt.

Zwischenzeitlich war ich heute echt genervt! Es gab viel Streit und laute Momente, im Garten war es erst allen sehr langweilig, aber mit einer ständig hustenden Truppe wollte ich jetzt auch nicht unbedingt auf den Spielplatz. Aber irgendwann haben wir alle die Kurve bekommen und der Nachmittag war so voll mit Sonne und Wärme, dass ich gerne noch viel länger draußen geblieben wäre.

Vegetarische Lasagne

Es gab vegetarische Lasagne mit sehr viel Spinat zum Abendessen und jetzt ist Jan gerade bei den Kindern, gleich übernehme wieder ich, weil er noch eine Zoom-Sitzung am Abend hat. Ich zähle die Tage bis zu den Ferien im Kopf runter, weil es gerade sehr anstrengend ist und ich auch kaum zum Lesen komme, obwohl ich von mehreren Stapeln vielversprechender Bücher umgeben bin.

Und ich müsste einen Vortrag schreiben, müsste generell viel mehr arbeiten, doch diese nahezu komplett ausfallende Arbeitswoche bringt gerade alles durcheinander und ist kurz vor Anfang des Wintersemesters auch echt nicht so toll. Aber es war ja klar, dass die Kleinsten sich nach dieser virenfreien Zeit schnell mit allem anstecken würden und noch sind wir im Grunde glimpflich davon gekommen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Lust habt, hier weiterhin mitzulesen und noch mehr, wenn ihr mir einen Kommentar schreibt, denn manchmal bin ich natürlich schon neugierig und wüsste gern, wer meine (beinah) täglichen Zeilen so liest. Ich wünsche euch einen schönen Abend und sage: hoffentlich bis morgen!

6 comments Add yours
  1. Ich schaue gerne immer wieder mal rein und finde es spannend von deinem Alltag zu lesen 🙂 normalerweise kommentiere ich nicht, aber da du es dir gerade wünschst, mache ich dir gerne den Gefallen.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz

    1. Liebe Elise,

      vielen Dank dafür! Das freut mich sehr und ich bin ganz stolz, dass ich eine Leserin in der Schweiz habe! Wir sind kürzlich ja wieder einmal durchgefahren und wie schön können Berge, Seen und Landschaften eigentlich sein?
      Liebe Grüße, Simone

  2. Hier, ich. Ich lese fast täglich mit und freue mich immer wieder über die Zeilen.
    Gerade sind hier auch zwei krank (Kind und Mann) und „zu Hause arbeiten“ beschwerlich, da dass Kind eher an mir klammert 0,wir alle müde sind.
    Freue mich auf morgen.
    Liebe Grüße

    1. Liebe Anne,
      oh ja, müde ist gerade leider wieder ein Dauerzustand. Jetzt hat es auch das dritte Kind erwischt, aber ich hoffe, dass nächste Woche alle wieder fit sind. Ganz liebe Grüße und euch auch gute Besserung! Simone

  3. Hallo! Ich lese auch gerne fast jeden Tag mit 🙂 Du fragst wie du die Zeit besser festhalten kannst. Ich denke wenn du einfach aufschreibst was dich beschäftigt (und was du teilen möchtest). Das lässt sich vermutlich auch am einfachsten aufschreiben. Erstmal gute Besserung. Liebe Grüße

    1. Liebe Sandra, vielen Dank für die guten Wünsche! Diese Frage nach der Zeit und dem Aufschreiben hat mich schon immer beschäftigt… Meine Notizbücher sind voll davon und ich fürchte, dass ich wohl nie eine richtig befriedigende Antwort darauf bekomme. Wahrscheinlich geht es um den Versuch… Ich danke Dir fürs Mitlesen und Deine Worte! Liebe Grüße, Simone

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