WMDEDGT im Oktober

Es ist der 5.te Oktober und da heißt es wieder: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Die Antworten vieler Bloggerinnen und Blogger könnt ihr bei Frau Brüllen nachlesen. Hier kommt meine:

Montagmorgen. Noch fünf Schultage und dann sind Herbstferien. Ich freue mich dieses Mal mehr als mein großer Sohn, glaube ich. Wir stehen auf, frühstücken, machen uns und die Kinder bereit und dann bringt Jan alle auf den Weg und in den Kindergarten, während ich die Küche aufräume, Wäsche anschmeiße und mich dann für die Online-Sprechstunde bereithalte. In der Uni laufen nämlich gerade die Anmeldungen für den nächsten Block der mündlichen Abschlussprüfungen, und da gilt es Prüfungsthemen abzuklären, Formalitäten zu erledigen und natürlich so einige Mails abzuarbeiten.

Anschließend suche ich weiter nach passenden Texten für die zwei Seminare, die ich in diesem Semester geben werde. Ich habe schon eine Vorauswahl, aber jetzt schaue ich nochmal genauer hin, was wir tatsächlich in der vorgegebenen Zeit schaffen können, denn überladen will ich die Kurse und die damit verbundenen Leselisten auf keinen Fall. Ich sichte, scanne und lade die Dokumente in die entsprechenden Online-Kurse hoch.

Dann ist es auch schon Mittagszeit und ich verbringe eine etwas triste Mittagspause mit einem Stück Pizza vom Bäcker und lese anschließend noch weitere Texte. Der große Sohn kommt nach Hause und wird von Jan verpflegt. Ich mache mir noch einen Kaffee, aber auch der hilft heute nicht gegen die große Müdigkeit. Im Keller bestaune ich den verwandelten Raum, denn nachdem ich gestern mit der Aufräumerei begonnen habe, hat Jan heute nochmal so richtig sortiert, ausgemistet und neue Ordnungen angelegt. Endlich kommt man wieder ohne zu klettern an jedes Regal heran und natürlich haben wir auch längst vergessene Schätzchen wiedergefunden.

Irgendwie unzufrieden…

Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem, was ich heute geschafft habe, und beschließe, nochmal ‚eben schnell‘ einen Kuchen zu backen… Nun ja, ein Ei, das ich eigentlich gebraucht hätte, geht mir kaputt, der Eischnee war auch schonmal fester und ich war mir zwar ganz sicher, dass wir noch gemahlene Haselnüsse haben, stimmte aber leider doch nicht. Es wird also ein ‚ohne dieses und jenes‘ Kuchen, der nicht so richtig schmeckt.

Am Nachmittag wollen die Kinder die große Gravitrax-Kugelbahn aufbauen, aber Jan hat auch den alten Kaufladen wieder aus dem Keller hochgebracht, also gibt es noch so einiges zu montieren. Ich spiele mit der kleinen Tochter, verjage die anderen, die gerade viel zu wild sind, und am Abend gibt es Linsensuppe, die glücklicherweise weit besser gelingt als der Kuchen.

Ich versuche meine leicht krumme Laune wegzubaden, was ganz gut funktioniert und außerdem ist jetzt ja gleich Feierabend – gut so!

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