#hunderttagebuch: 9 von 100. Feinstes Wiedersehen

Mein heutiger Vormittag war einfach schön! Denn ich habe von einer Freundin Besuch bekommen, die ich viel zu lange nicht gesehen habe. Glücklicherweise ist es eine von diesen Freundschaften, bei denen von Minute 1 an alles so ist, als hätten wir uns erst kürzlich getroffen und als hätte unser Gespräch nur kurz pausiert. Denn es gibt immer noch einen Satz, den ich ihr gerne sagen würde, noch ein Thema, zu dem ich ihre Meinung hören möchte und immer auch noch eine Geschichte von ihr, die ich allzu gern hören würde!

Wir haben Kaffee getrunken, gefrühstückt und mehrere Stunden am Stück geredet, haben sehr viel gelacht, uns auf den neuesten Stand gebracht und das war wirklich herrlich! So sehr, dass ich nicht richtig auf die Zeit geachtet habe und tatsächlich einen (digitalen) Arbeitstermin verpasst habe, was mir eigentlich nie passiert. Weil heute aber ein echt guter Tag ist, ließ dieses Versäumnis sich schnell wieder beheben und ich konnte den verpassten Call einfach eine Stunde später nachholen.

Haferflocken und „Yakari“

Ich habe dann also noch etwas gearbeitet, die Kitakinder eingesammelt und wir sind im Garten gelandet. Das ging aber nicht ganz so lange gut, also haben wir uns nach drinnen verlagert und da wussten alle dann besser etwas mit sich anzufangen. Abends gab es Brötchen für die einen, für die anderen Joghurt mit Obst und Haferflocken, anschließend noch zwei Folgen „Yakari“ und ein sehr langes Ins-Bett-bringen.

Da ich heute nicht allzu viel am Schreibtisch geschafft habe, muss ich morgen einiges nachholen, denn seit dieser Woche schreibe ich mir wieder Pläne für die Arbeitswoche mit dem, was ich gern schaffen würde, und mit dem, was ich schaffen muss. Das ist wirklich meist ein erheblicher Unterschied und ich kann immer froh sein, wenn ich die ‚Muss‘-Dinge abgearbeitet bekomme.

Aber jetzt ist erstmal Feierabend und ich lese gleich hoffentlich „Geisterwand“, den neuen Roman von Sarah Moss, übersetzt von Nicole Seifert, zu Ende.

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