Ein Dienstag

Ich habe schon viel zu lange nicht mehr einfach so gebloggt, aber das ändere ich hiermit. Seit gestern Abend sind drei von vier Kindern krank und da fragte ich mich, ob das jetzt vielleicht schon der Anfang der Schnupfensaison ist und damit das Ende des planbaren und ruhigen Arbeitens. Unbestritten gehören kranke Kinder nach Hause, aber in diesem Jahr ist das ja alles etwas schwieriger und ich finde den Gedanken daran, dass jetzt wieder das Chaos einzieht, sehr unschön. Heute hat Jan alle Kinder übernommen, denn ich arbeite gerade an zwei größeren Texten, bei denen es weiter gehen muss, aber das fällt mir nicht leicht, wenn die Kinder da sind und ich weiß, dass sie mich jetzt gerne bei sich hätten. Aber ich habe trotzdem weitergemacht und war dann am frühen Nachmittag so richtig schön unzufrieden mit der Welt (mit mir sowieso) und habe eine lange Mail voller Zweifel an meine Agentin geschrieben. (Und mit Jan gestritten, ist ja klar.) Mittlerweile habe ich dieses Tief auch schon fast wieder hinter mir, denn ihre Antwort kam prompt und war ebenso motivierend wie fordernd, aber das waren genau die Worte, die ich gebraucht habe.

Raus aus der Bude

Am Nachmittag musste ich dann mal raus aus der Bude: Also habe ich die große Tochter vom Kindergarten abgeholt, wir sind in die Bibliothek gefahren und haben versucht eine Jeans für sie zu kaufen. Es wurde letztlich dann mal wieder eine sogenannte Jeggings, weil der furchtbare Fast-Fashion-Laden in der Mädchenabteilung einfach nur diese dünnen Stöffchen verkauft, so als ob Mädchen keine robusten Hosen mit verstärkten Knien gebrauchen könnten. Warum wir dann überhaupt dort waren? Keine Zeit, um in einen gescheiten Laden zu fahren, und das online kaufen bin ich irgendwie leid, denn es geht doch immer wieder was zurück und dieser Retourenwahnsinn ist halt auch nicht so besonders toll.

Auf dem Rückweg nach Hause haben wir noch Brötchen eingekauft und dann wurden die Geschwister erstmal mit neuen Büchern und Tonies versorgt, sodass der Nachmittag ganz entspannt ablief. Zeitweise dachte ich, dass die kleine Tochter bereits auf dem Weg der Besserung sei, aber dann hat sie leider doch wieder ziemlich abgebaut und bekam Fieber, weshalb wir da weiter schauen müssen und eventuell geht es morgen auch doch noch mit ihr zum Kinderarzt. Ich räume jetzt noch rasch die Küche auf und dann wünsche ich mir eine Folge „Darkness“ – eine neue dänische Thrillerserie, die man über Arte komplett streamen kann. Aber vorher fülle ich unbedingt noch meine Briefwahlunterlagen aus, denn jetzt ist es höchste Zeit!

Und wie war euer Tag heute so?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.