#hunderttagebuch: 62 von 100. Croissants und ungeputzte Fenster

Heute Morgen hat Jan alle Kinder weggebracht und kam danach sogar noch mal wieder nach Hause, sodass wir ein zweites Frühstück zusammen hatten. Ganz ohne Kinder, aber mit Croissants und Kaffee.

Danach musste ich wieder an den Schreibtisch und mittags waren die ersten beiden Kinder ja schon wieder zu Hause. Heute war das Wetter im Ruhrgebiet auch wieder richtig schön, aber raus wollte am Nachmittag trotzdem keiner mit mir. Wir haben die Sonne dann von drinnen bewundert und mit Magnetsteinen Türme und seltsame Gebilde gebaut. Das schönste an den Steinen finde ich, wie sie das Licht einfangen. Das schlimmste an diesem Licht wiederum ist ja aber, dass man sieht, wie sehr die Fenster geputzt werden müssten und auch die ganzen Schlieren vom letzten Versuch werden schön deutlich… Aber diese Gedanken habe ich erstmal ganz weit weggeschoben, denn im Moment schaffen wir in Haushaltsdingen wieder nur die dringenden Sachen.

Pflaster ab…

Am Abend ist mir dann noch ein blödes Malheur passiert: ein Kind hat seit Tagen schon eine Wunde an der Hand, die wir tagsüber abkleben. Ich habe dann das Pflaster abgemacht, aber die Kruste gleich mit abgerissen und da fing es wieder doll an zu bluten. Und das bei dem Kind, das gestern schon aus dem Bett gefallen ist, wonach die Nase ordentlich blutete, und das sich heute morgen am Knöchel geschnitten hat… Manchmal ist echt der Wurm drin, aber ich habe schnell trösten und besänftigen können.

Jetzt setze ich mich – ganz stilecht – mit meinem Tee zu „Downtown Abbey“ und frage mich mittlerweile wirklich, ob ich eigentlich das Kochbuch zur Serie brauche oder ob da nur Sachen drin stehen, die hier eh keiner essen würde. Also falls ihr es besitzen solltet – bitte berichtet mal!

Habt noch einen schönen Abend…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.