Was machst du eigentlich den ganzen Tag im April?

Heute ist der 5.te April und da antworten viele Blogger:innen auf die Frage: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Kurz: WMDEDGT? Gesammelt werden alle Antworten bei Frau Brüllen.

Der Tag beginnt grau und verregnet. Jan hat einen frühen Termin in der Stadt und da hat der große Sohn Glück: er wird zur Schule gebracht und muss nicht Bus fahren. Ich kümmere mich derweil um die drei anderen Kinder und bringe sie in die Kita. Danach schreibe ich einige Gedanken zu „Der Lüster“ von Clarice Lispector auf – einer beeindruckenden brasilianischen Schriftstellerin mit ukrainischer Herkunft.

Aber dann geht’s los: Das Haus ist ein ziemliches Schlachtfeld und ich gehe von Raum zu Raum, um dagegen etwas zu unternehmen. Zwischendrin beantworte ich Mails, schmeiße Wasch- und Spülmaschine an und treffe Jan, der gerade damit beginnt eine Zimmertür zu reparieren, die ihm am Morgen fast entgegen gefallen ist.

Anschließend muss er los zu einem Job, ich putze das Bad, koche Nudeln und empfange den hungrigen großen Sohn. Mit der Post kommen die bestellten Turnschuhe für ihn an, die glücklicherweise passen. Dann ist es auch schon Zeit, um die Kleinen von der Kita abzuholen. Dort suche ich heute lange erfolglos nach einem Parkplatz, fahre viermal um den Pudding und parke dann sehr weit weg. Aber der Regen macht gerade Pause, sodass das nicht weiter tragisch ist.

Die Kinder sind heute allerdings total unausgelastet und zeigen sich das gegenseitig sehr deutlich – das ist an Regentagen leider oft so. Es gibt total viel Streit, kleine Kämpfe und gefühlt schlichte und trenne ich den ganzen Nachmittag über.

Video-Telefonat mit meiner Schwägerin

Wir führen ein Video-Telefonat mit meiner Schwägerin, die heute Geburtstag hat und ich werde lebhaft daran erinnert, wie unfassbar süß ganz kleine Babys sind, denn davon hat sie eins! Währenddessen sitzt hier ein Kind auf dem Tisch, die anderen beiden reden die ganze Zeit sehr laut durcheinander und irgendwie landet sehr viel Puderzucker auf dem Boden.

Ich rege mich auf, rege mich wieder ab und dann backen wir Zitrone-Buttermilch-Osterküchlein, die sehr lecker werden. Es hilft mir schließlich aber nur noch ein Kind, die anderen gucken Fernsehen, denn das Geschrei in der Küche war nicht mehr feierlich.

Jan kommt rechtzeitig zum Abendessen, das er heute an der griechischen Pommesbude gekauft hat und ich bin heilfroh, dass dann einfach zufrieden Pommes gefuttert werden.

Jetzt ist es halb neun, ich bin müde und sehne die bevorstehenden Osterferien sehr herbei!

Habt noch eine gute Woche,

eure Simone

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